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Risse in der Wand richtig ausbessern: von Haarriss bis Setzriss (inkl. Anstrich-System)

Risse in der Wand richtig ausbessern: von Haarriss bis Setzriss (inkl. Anstrich-System)

Warum entstehen Risse in der Wand?

Risse sind nicht automatisch „schlimm“, aber sie haben fast immer eine Ursache. Typische Gründe:

  • Setzung/Bewegung im Gebäude (Neubau, Umbau, Temperaturwechsel)

  • Schwund von Putz/Spachtel (zu dick gespachtelt, zu schnell getrocknet)

  • Materialwechsel (z. B. Übergang Gipskarton ↔ Mauerwerk)

  • Wärmebrücken/Temperaturspannungen (Außenwand, Deckenanschlüsse)

  • Vibrationen (Türen knallen, Treppenhaus, Verkehr)

Der wichtigste Schritt ist: Rissart bestimmen – denn davon hängt ab, ob „Spachteln reicht“ oder ob du verstärken musst.


1) Welche Risse gibt es? (Schnell-Check)

A) Haarriss / feiner Putzriss

  • sehr dünn (oft wie ein Haar)

  • meist oberflächlich im Anstrich/Feinspachtel

  • oft unkritisch, lässt sich meist gut reparieren

B) Setzriss / bewegungsaktiver Riss

  • kann breiter sein, verläuft oft schräg oder über längere Strecken

  • kann „arbeiten“ (kommt wieder, wenn Bewegung bleibt)

  • braucht meist Gewebe/Armierung statt nur Spachtel

C) Riss am Materialübergang (klassischer Problemfall)

  • z. B. an Fugen, Ecken, Deckenanschlüssen, Gipskarton-Stößen

  • hier reißt es gerne wieder, wenn nur zugespachtelt wird

  • meist: Riss öffnen + füllen + Gewebe (oder geeignetes Fugensystem)

Faustregel: Wenn du den Riss immer wieder siehst, obwohl schon mal gespachtelt wurde → du brauchst Verstärkung (Gewebe/Armierung) oder die Ursache ist noch aktiv.


2) Wann ist ein Riss „kritisch“?

Hol dir Hilfe (oder kläre die Ursache), wenn:

  • der Riss schnell größer wird

  • der Riss deutlich breiter wird (oder Stufen bildet)

  • Türen/Fenster klemmen plötzlich

  • es viele neue Risse auf einmal gibt

Für die meisten typischen Innenrisse gilt aber: Mit dem richtigen Aufbau bekommst du das dauerhaft sauber hin.


3) Schritt-für-Schritt: Risse in der Wand ausbessern (so hält’s)

Schritt 1: Riss prüfen & markieren

  • Länge + Breite checken

  • einmal mit Bleistift markieren, Foto machen (Kontrolle, ob er arbeitet)

  • Mit Gipsmörtel einen Punkt auf den Riss setzen, wenn dieser reißt dann arbeitet der Riss noch. 

Schritt 2: Riss öffnen (ja, wirklich)

Das klingt komisch, ist aber wichtig: Wenn du nur „drüber spachtelst“, hält es oft nicht.

  • Riss mit Cutter/Spachtel leicht V-förmig öffnen

  • lose Teile entfernen

  • Staub gründlich absaugen/abbürsten

Schritt 3: Grundieren (wenn sandend/kreidend/saugend)

Wenn der Untergrund kreidet oder sandet, hält keine Spachtelmasse zuverlässig.

  • bei ungleich saugenden/kreidenden Untergründen: StoPrim Plex als klassischer Problemlöser

Schritt 4: Riss füllen (Spachtel)

Schritt 5: Gewebe einarbeiten (bei „arbeitenden“ Rissen oder Übergängen)

Wenn du Risse dauerhaft vermeiden willst, ist das der Gamechanger:

  • dünn Spachtel aufziehen

  • Armierungsgewebe einlegen

  • nochmals überspachteln (Gewebe komplett einbetten)

  • nach Trocknung schleifen

Schritt 6: Finish (glattziehen, schleifen)

  • für saubere Wandoptik: Fläche fein nachspachteln

  • schleifen (Staub entfernen!)

Schritt 7: Grundieren vor dem Anstrich (wichtig gegen Flecken/Ansätze)

Nach dem Spachteln ist der Untergrund oft unterschiedlich saugend → das gibt Flecken.

  • deshalb: StoPrim Plex (oder passende Grundierung) als Ausgleich

Schritt 8: Streichen

  • 1–2 Anstriche mit einer hochwertigen Innenfarbe

  • bei Streiflicht/Decken: lieber matt/ultramatt, damit’s ruhiger wirkt


4) Mini-Anleitung nach Riss-Typ (damit du schnell entscheiden kannst)

Haarrisse (nur oberflächlich)

✅ leicht öffnen → fein spachteln → schleifen → grundieren → streichen

Wiederkehrende Risse / Übergänge (Gipskarton, Ecken, Deckenanschluss)

✅ öffnen → füllen → Gewebe einbetten → finish → grundieren → streichen

Breitere Risse (spürbar, sichtbar „tiefer“)

✅ öffnen → gründlich füllen → ggf. mehrlagig spachteln → Gewebe → finish → grundieren → streichen


5) Häufige Fehler (die dafür sorgen, dass es wieder reißt)

❌ Riss nicht geöffnet, nur „zugeschmiert“
❌ Untergrund nicht grundiert (sandend/kreidend)
❌ kein Gewebe bei Problemrissen
❌ zu früh überstrichen (Spachtel nicht durchgetrocknet)
❌ nur punktuell gestrichen → Ansätze sichtbar


6) FAQ: Risse in der Wand

Kommen Risse nach dem Spachteln wieder?
Wenn der Riss „arbeitet“ oder am Materialübergang liegt, ja – außer du verstärkst mit Gewebe/Armierung.

Muss ich immer Gewebe nehmen?
Nein. Bei Haarrissen oft nicht. Bei wiederkehrenden Rissen und Übergängen fast immer sinnvoll.

Welche Farbe danach?
Nimm eine hochwertige, matte Innenfarbe. Wichtig ist aber vor allem: Grundieren nach dem Spachteln, damit es keine Flecken/Ansätze gibt.


Risse ausbessern, die wirklich halten

Wenn du Risse in der Wand ausbessern willst, gilt:
Riss öffnen → tragfähiger Untergrund → richtig füllen → bei Bedarf Gewebe → grundieren → streichen.
So bekommst du ein sauberes Ergebnis, das nicht nach kurzer Zeit wieder aufreißt.

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