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Was ist eine Silikatfarbe? Einfach erklärt (Vorteile, Nachteile & wann sie sich lohnt)

Was ist eine Silikatfarbe? Einfach erklärt (Vorteile, Nachteile & wann sie sich lohnt)

Was ist eine Silikatfarbe?

Eine Silikatfarbe ist eine mineralische Farbe, deren Bindemittel auf Wasserglas (Kaliumsilikat) basiert. Im Gegensatz zu klassischen Dispersionsfarben bildet Silikatfarbe nicht einfach nur einen „Film“ auf der Oberfläche, sondern verbindet sich mineralisch mit dem Untergrund. Dieses Prinzip nennt man Verkieselung.

Kurz gesagt:
Silikatfarbe „versteinert“ mit mineralischem Untergrund – dadurch wird sie sehr langlebig, diffusionsoffen und besonders geeignet für mineralische Putze.


Wie funktioniert Silikatfarbe? (Verkieselung leicht erklärt)

Bei Silikatfarbe reagiert das Wasserglas mit dem mineralischen Untergrund (z. B. Kalk- oder Zementputz). Dadurch entsteht eine sehr feste, dauerhafte Verbindung. Das macht Silikatfarbe:

  • sehr haftstark auf mineralischen Untergründen

  • robust und langlebig

  • diffusionsoffen (Feuchtigkeit kann gut durch die Wand „wandern“)


Welche Arten von Silikatfarbe gibt es?

Im Alltag begegnen dir meist diese Varianten:

1) Reine Silikatfarbe (2K)

  • wird oft als zweikomponentig verarbeitet (Farbe + Fixativ)

  • sehr mineralisch, sehr diffusionsoffen

  • eher Profi-Thema, strengere Untergrundanforderungen

2) Dispersionssilikatfarbe (1K)

  • gebrauchsfertig (einkomponentig)

  • kombiniert mineralische Vorteile mit leichterer Verarbeitung

  • sehr beliebt im Innenbereich und bei Renovierungen


Vorteile von Silikatfarbe

Silikatfarbe wird oft gewählt, weil sie mehrere praktische Vorteile vereint:

✅ 1) Sehr diffusionsoffen („atmungsaktiv“)

Ideal, wenn Wände Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben sollen – z. B. bei mineralischem Putz, Altbau, massiven Wänden.

✅ 2) Gutes Raumklima

Durch die mineralische Basis wird Silikatfarbe häufig als „angenehm“ im Raumklima empfunden – gerade in Wohnräumen.

✅ 3) Sehr langlebig & robust (auf passendem Untergrund)

Auf mineralischen Untergründen hält Silikatfarbe extrem gut, weil sie sich mit dem Untergrund verbindet.

✅ 4) Schimmel-unempfindliche Richtung (je nach System)

Silikatische Systeme werden oft in Feuchträumen genutzt, weil sie ein weniger „schimmelfreundliches“ Milieu schaffen können – entscheidend bleiben aber Lüftung/Heizen.


Nachteile von Silikatfarbe (ehrlich & praxisnah)

Silikatfarbe ist nicht automatisch „besser“. Sie hat auch klare Grenzen:

❌ 1) Untergrund muss passen

Silikatfarbe braucht einen mineralischen, tragfähigen Untergrund. Auf manchen alten Dispersionsanstrichen oder lackierten Flächen klappt das nicht ohne passende Vorarbeit/Grundierung.

❌ 2) Verarbeitung ist anspruchsvoller

Sie ist weniger „verzeihend“ als Dispersionsfarbe. Untergrundfehler (Flecken, Saugunterschiede) sieht man schneller, wenn nicht sauber grundiert wurde.

❌ 3) Nicht für jeden Raum nötig

In normalen Wohnräumen ohne besondere Anforderungen reicht oft eine hochwertige Innen-Dispersionsfarbe völlig aus.


Wo ist Silikatfarbe sinnvoll?

Silikatfarbe lohnt sich besonders bei:

  • mineralischen Putzen (Kalk-, Zement-, Kalkzementputz)

  • Altbauwänden, die diffusionsoffen bleiben sollen

  • Feuchträumen außerhalb der direkten Nasszone (Bad, WC), wenn du in Richtung mineralisch willst

  • Projekten, wo Langlebigkeit und Robustheit im Vordergrund stehen


Wo ist Silikatfarbe eher nicht die beste Wahl?

  • auf lackierten oder sehr glatten Untergründen ohne passende Vorarbeit

  • bei stark verschmutzten Flächen (Nikotin, Wasserflecken) ohne Absperrkonzept

  • wenn du maximale „Easy Verarbeitung“ willst und keine speziellen Anforderungen hast


Silikatfarbe streichen: die wichtigsten Tipps

Wenn du mit Silikatfarbe arbeiten willst, achte auf diese Punkte:

  1. Untergrund prüfen: mineralisch, tragfähig, sauber

  2. Saugverhalten ausgleichen: bei ungleich saugenden Flächen grundieren

  3. Werkzeuge schützen: Silikat kann anspruchsvoller in der Reinigung sein

  4. Gleichmäßig arbeiten: nass in nass, saubere Bahnen

  5. Nicht in direkter Nasszone als „Ersatz für Fliesen“ verwenden


Silikatfarbe vs. Dispersionsfarbe: Was ist besser?

Die bessere Frage ist: Wofür brauchst du sie?

  • Silikatfarbe: ideal bei mineralischem Untergrund, diffusionsoffen, langlebig

  • Dispersionsfarbe: sehr einfach zu verarbeiten, universell, oft sehr robust und deckstark

Für viele Standard-Projekte ist eine hochwertige Dispersionsfarbe top. Silikatfarbe ist super, wenn du die mineralischen Vorteile wirklich nutzen kannst.


Sto & Silikatfarbe: Wo passt das ins Sto-System?

Wenn du „mineralisch“ bei Sto suchst, findest du typischerweise Silikat-/mineralische Innenfarben im Sortiment. In der Praxis wird Silikat oft dann gewählt, wenn:

  • mineralischer Untergrund da ist

  • Raumklima/Feuchtraum eine Rolle spielt

  • du eine langlebige, diffusionsoffene Lösung möchtest


FAQ: Silikatfarbe

Ist Silikatfarbe gesund?
Viele wählen sie wegen der mineralischen Basis und dem Raumklima. Entscheidend ist aber immer: richtige Verarbeitung, Untergrund, Lüften – und ein Produkt, das zu deinem Projekt passt.

Kann ich Silikatfarbe auf Dispersionsfarbe streichen?
Manchmal ja, manchmal nein. Das hängt davon ab, ob der Untergrund mineralisch offen und tragfähig ist oder ob eine geeignete Grundierung/Brücke nötig ist.

Ist Silikatfarbe gut gegen Schimmel?
Sie kann unterstützend wirken, aber sie ersetzt kein korrektes Lüften/Heizen und löst keine Feuchteursachen.


Fazit: Was ist eine Silikatfarbe?

Eine Silikatfarbe ist eine mineralische Farbe auf Wasserglas-Basis, die sich über Verkieselung mit mineralischen Untergründen verbindet. Sie ist besonders dann stark, wenn du:

  • mineralischen Untergrund hast

  • diffusionsoffen arbeiten willst

  • eine langlebige, robuste Oberfläche möchtest


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